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Werke und Briefe. Münchner Ausgabe von Georg BüchnerKarl Pörnbacher (Herausgeber)Taschenbuch von Deutscher Taschenbuch Verlag Preis bei Amazon: EUR 13,90 ISBN: 3423123745, Erscheinungsdatum: Sept. 1997 Produktgruppe Bücher |
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Gesammelte Werke von Georg BüchnerGerhard P. Knapp (Herausgeber), Herbert Wender (Herausgeber)Sondereinband von Goldmann Verlag Preis bei Amazon: EUR 9,95 ISBN: 3442075106, Erscheinungsdatum: Oktober 1978, Auflage: 1. Ausgabe Produktgruppe Bücher |
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ProduktbeschreibungGeorg Büchner 1813- 1837 hat nur wenige Werke hinterlassen, doch diesegehören zu den bedeutendsten Schöpfungen der deutschen Literatur des 19.Jahrhunderts das Revolutionsdrama Dantons TodLeonce und LenaWoyzeckLenzDer Hessische LandboteFriede den Hütten! Krieg den Palästen!Der Hessische LandboteDantonsTodLenzLeonce und LenaWoyzeckÜber Schädelnervenund Briefe sowie ein Nachwort, eine Zeittafel zu Büchner, Anmerkungen undbibliographische Hinweise.Lade Kundenrezensionen... |
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Woyzeck. Studienausgabe von Georg BüchnerThomas M Mayer (Herausgeber), Burghard Dedner (Herausgeber)Taschenbuch von Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag Preis bei Amazon: EUR 5,00 ISBN: 3150180074, Erscheinungsdatum: 1999 Produktgruppe Bücher |
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ProduktbeschreibungAls Büchner im Februar 1837 starb, hinterliess er ein Konvolut von vier Entwurfshandschriften, deren Text diese Studienausgabe auf drei Stufen wiedergibt.....Aus der Amazon.de-RedaktionEigentlich hat es das Jahrhundertdrama Woyzeck nie gegeben. Bekanntlich hat Georg Büchner seine wohl im Sommer 1836 in krakliger, nahezu unleserlicher Handschrift im Straßburger Exil begonnene Tragödie über den kleinen Soldaten, den eine übermächtige Umwelt und der eigene Wahnsinn zum Mord an seiner Geliebten treiben, nie zum Abschluß gebracht: Es existieren nur diverse Neu-, Lese- und Bühnenfassungen, von denen jede beansprucht, authentischer als die anderen zu sein. Selbst diese Rekonstruktionen aber illustrieren Büchners bestechende dramaturgische Meisterschaft: Wie es ihm in einer fast filmisch scharf geschnittenen Szenenfolge gelingt, Woyzecks Vorgesetzten mit wenigen Worten als hilflosen Unmenschen zu karikieren, der sich in Tautologien verheddert ("Moral ist, wenn man moralisch ist"), oder den kantianischen Doktor bloßzustellen, der den armen Titelhelden für "ein paar Groschen täglich" als Versuchstier mißbraucht, ist in der deutschen Literatur ohne Parallele. Als schließlich der schneidige Tambourmajor wie ein Gockel beim Zapfenstreich vor Woyzecks Geliebter Marie herumstolziert, um sie zu verführen, ist die Menagerie männlicher Triebe vollständig und mit knappsten Mitteln vorgeführt. Denn auch in den Regieanweisungen herrscht eine rationelle Perfektion, die langes Reden überflüssig macht: Wenn Büchner seinen Woyzeck zum Stöckeschneiden aufs freie Feld schickt, dann ist sein niederer Militärrang wie nebenbei ausreichend eingeführt. Und wenn er Marie in ihrer Kammer zeigt, wie sie sich selbst mit den Ohrringen des Tambourmajors in einer spitzen Scherbe spiegelt, kommt einem unweigerlich Gretchens Sehnsucht nach dem Besitz des mephistophelischen Hals- und Ohrschmucks in Goethes Faust in den Sinn. Besser -- und anspielungsreicher -- kann man kaum schreiben: Jede Metapher des Dramas spitzt das Geschehen etwas mehr auf das grausige Ende zu: Da nämlich zieht Woyzeck seiner Marie mit dem Messer ein blutiges "Halsband" über die Kehle. Gemeinhin gilt Woyzeck als erstes soziales Drama und damit als gravierender Einschnitt der deutschen Literaturgeschichte. Tatsächlich erzählt es von der unausweichlichen Ungerechtigkeit und Grausamkeit der Welt: Radikaler noch als in Büchners Dantons Tod ist hier das Scheitern revolutionärer Ideale, das Ende der Geschichte, in jeden Satz mit eingekerbt. Als Woyzeck dem Hauptmann beim Rasieren das Messer an den Hals setzt, ohne sich der machtvollen Möglichkeiten seines Tuns bewußt zu sein, ist dies aufs Anschaulichste ausgedrückt. Es ist ein ungeheuer dichtes Bild voll rätselhafter, erschreckender Poesie -- auch was das angeht, ist vielleicht nur Büchners unterschätzte Komödie Leonce und Lena mit ihrer absurden Komik noch ein wenig schöner. "Er läuft ja wie ein offenes Rasiermesser durch die Welt", bemerkt der Hauptmann einmal über Woyzeck, "man schneidet sich an ihm". An dieser politischen und sprachlichen Schärfe hat auch Büchners sezierendes Drama bis heute nichts verloren. --Thomas Köster Lade Kundenrezensionen... |
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Interpretationen: Georg Büchner: Dantons Tod, Lenz, Leonce und Lena, Woyzeck von Georg BüchnerBroschiert von Reclam, Philipp, jun. GmbH, VerlagPreis bei Amazon: EUR 5,60 ISBN: 3150084156, Erscheinungsdatum: 1990 Produktgruppe Bücher |
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Büchner, Georg von Jan-Christoph HauschildTaschenbuch von rororoPreis bei Amazon: EUR 8,99 ISBN: 349950670X, Erscheinungsdatum: August 2004, Auflage: 2 Produktgruppe Bücher |
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Dichtungen, Schriften, Briefe und Dokumente; 2 Bde, Text und Kommentar von Georg BüchnerHenri Poschmann (Herausgeber)Taschenbuch von Deutscher Klassiker Verlag Preis bei Amazon: EUR 25,00 ISBN: 3618680139, Erscheinungsdatum: August 2006, Auflage: 1 Produktgruppe Bücher |
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Lenz (Suhrkamp BasisBibliothek) von Georg BüchnerBurghard Dedner (Kommentator), Burghard Dedner (Herausgeber)Taschenbuch von Suhrkamp Verlag Preis bei Amazon: EUR 5,50 ISBN: 3518188046, Erscheinungsdatum: Juli 1998, Auflage: 7 Produktgruppe Bücher |
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ProduktbeschreibungIn der 'Suhrkamp BasisBibliothek' erscheinen kommentierte literarischeHauptwerke als Arbeitstexte für Schule und Studium. Die Kommentare enthaltenalle für das Verständnis der Werke erforderlichen Informationen Entstehungs-und Textgeschichte, Wort- und Sacherläuterungen, Selbstaussagen des Autors,Rezeptionsgeschichte, Forschungsüberblick und Literaturhinweise. Zu jedemBand sind auch eine CD-ROM und ein Audio Book erhältlich.Lade Kundenrezensionen... |
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Sämtliche Werke und Briefe von Georg BüchnerAriane Martin (Herausgeber)Gebundene Ausgabe von Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag Preis bei Amazon: EUR 29,95 ISBN: 3150108209, Erscheinungsdatum: Februar 2012 Produktgruppe Bücher |
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Erscheinungsjahr: 2012 Mit diesem Band legt Reclam zum ersten Mal eine Gesamtausgabe der Werke des früh verstorbenen und vielleicht des einzigen frühvollendeten deutschen Klassikers vor. Die Texte werden auf historisch-kritischer Basis überlieferungsgetreu (unmodernisiert und nicht normalisiert) dargeboten; der umfangreiche Kommentar der Mainzer Germanistin und Büchner-Expertin Ariane Martin hebt besonders sorgfältig auf zeitgenössische Diskurse und Verstehenshorizonte ab und stellt alle für ein vertieftes Verständnis nötigen Kontexte in kondensierter Form zusammen. Der Band enthält nicht nur die im engeren Sinn poetischen Werke Büchners sowie den "Hessischen Landboten", sondern auch sämtliche überlieferten Briefe, alle Jugendschriften, Widmungen und Beigaben zu eigenen Texten und die Zürcher Probevorlesung.
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EinFach Deutsch - Textausgaben: Woyzeck. Mit Materialien von Georg BüchnerJohannes Diekhans (Herausgeber), Norbert Schläbitz (Herausgeber)Taschenbuch von Schöningh im Westermann Preis bei Amazon: EUR 4,95 ISBN: 3140223145, Erscheinungsdatum: Mai 1999, Auflage: 1 Produktgruppe Bücher |
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Woyzeck /Leonce und Lena von Georg BüchnerBurghard Dedner (Herausgeber)Taschenbuch von Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag Preis bei Amazon: EUR 2,00 ISBN: 3150184207, Erscheinungsdatum: Februar 2006, Auflage: Neuaufl. Produktgruppe Bücher |
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ProduktbeschreibungWoyzeck /Leonce und LenaAus der Amazon.de-RedaktionEigentlich hat es das Jahrhundertdrama Woyzeck nie gegeben. Bekanntlich hat Georg Büchner seine wohl im Sommer 1836 in krakliger, nahezu unleserlicher Handschrift im Straßburger Exil begonnene Tragödie über den kleinen Soldaten, den eine übermächtige Umwelt und der eigene Wahnsinn zum Mord an seiner Geliebten treiben, nie zum Abschluß gebracht: Es existieren nur diverse Neu-, Lese- und Bühnenfassungen, von denen jede beansprucht, authentischer als die anderen zu sein. Selbst diese Rekonstruktionen aber illustrieren Büchners bestechende dramaturgische Meisterschaft: Wie es ihm in einer fast filmisch scharf geschnittenen Szenenfolge gelingt, Woyzecks Vorgesetzten mit wenigen Worten als hilflosen Unmenschen zu karikieren, der sich in Tautologien verheddert ("Moral ist, wenn man moralisch ist"), oder den kantianischen Doktor bloßzustellen, der den armen Titelhelden für "ein paar Groschen täglich" als Versuchstier mißbraucht, ist in der deutschen Literatur ohne Parallele. Als schließlich der schneidige Tambourmajor wie ein Gockel beim Zapfenstreich vor Woyzecks Geliebter Marie herumstolziert, um sie zu verführen, ist die Menagerie männlicher Triebe vollständig und mit knappsten Mitteln vorgeführt. Denn auch in den Regieanweisungen herrscht eine rationelle Perfektion, die langes Reden überflüssig macht: Wenn Büchner seinen Woyzeck zum Stöckeschneiden aufs freie Feld schickt, dann ist sein niederer Militärrang wie nebenbei ausreichend eingeführt. Und wenn er Marie in ihrer Kammer zeigt, wie sie sich selbst mit den Ohrringen des Tambourmajors in einer spitzen Scherbe spiegelt, kommt einem unweigerlich Gretchens Sehnsucht nach dem Besitz des mephistophelischen Hals- und Ohrschmucks in Goethes Faust in den Sinn. Besser -- und anspielungsreicher -- kann man kaum schreiben: Jede Metapher des Dramas spitzt das Geschehen etwas mehr auf das grausige Ende zu: Da nämlich zieht Woyzeck seiner Marie mit dem Messer ein blutiges "Halsband" über die Kehle. Gemeinhin gilt Woyzeck als erstes soziales Drama und damit als gravierender Einschnitt der deutschen Literaturgeschichte. Tatsächlich erzählt es von der unausweichlichen Ungerechtigkeit und Grausamkeit der Welt: Radikaler noch als in Büchners Dantons Tod ist hier das Scheitern revolutionärer Ideale, das Ende der Geschichte, in jeden Satz mit eingekerbt. Als Woyzeck dem Hauptmann beim Rasieren das Messer an den Hals setzt, ohne sich der machtvollen Möglichkeiten seines Tuns bewußt zu sein, ist dies aufs Anschaulichste ausgedrückt. Es ist ein ungeheuer dichtes Bild voll rätselhafter, erschreckender Poesie -- auch was das angeht, ist vielleicht nur Büchners unterschätzte Komödie Leonce und Lena mit ihrer absurden Komik noch ein wenig schöner. "Er läuft ja wie ein offenes Rasiermesser durch die Welt", bemerkt der Hauptmann einmal über Woyzeck, "man schneidet sich an ihm". An dieser politischen und sprachlichen Schärfe hat auch Büchners sezierendes Drama bis heute nichts verloren. --Thomas Köster Lade Kundenrezensionen... |
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